„Doris Cramer beschwört die Magie der Wüste und die Pracht und Exotik orientalischer Städte. Eine atemberaubende und bewegende Reise“, so urteilt die Bestsellerautorin Sarah Lark über Doris Cramers Romandebüt „Das Leuchten der Purpurinseln“.
Bei diesem 700 Seiten starken Erstlingswerk, das im Mai als erster Band der mehrteiligen Wüsten-Saga als Blanvalet-Taschenbuch erschien, handelt es sich um eine farbenprächtige Familiensaga um 1520 zwischen Antwerpen, dem Mittelmeer und den Weiten der Sahara.
Mirijam und Lucia, die behüteten Töchter eines Antwerpener Kaufmannes, stürzen tief: Ihr Schiff wird von Korsaren überfallen und die beiden Mädchen geraten in maurische Sklaverei. Während ihre große Schwester im Harem verschwindet, überlebt die 13-jährige Mirijam schwerste Torturen, verliert dabei allerdings ihre Stimme. Der weise Hakim Abu Ali nimmt sich ihrer zwar an, doch erst nach dramatischer Flucht durch die Wüste können sich Mirijam und Abu Ali in Mogador, der Stadt der Purpurschnecken, sicher fühlen. Hier lernt Mirijam nicht nur die Kunst der Purpurfärberei, sondern auch die Liebe kennen...
In der vollbesetzten Schwarzenbrucker Bücherei, die der Duft von marokkanischer Minze durchwehte, ließen sich Zuhörerinnen und Zuhörer gern von der Geschichte in Bann ziehen.
Doris Cramer hat sie bewusst im Mittelmeerraum angesiedelt, dem Spannungsfeld zwischen Abendland und Orient. Eine faszinierende Region, die seit Jahrhunderten Kulturen, Weltreiche und Religionen der Anrainerstaaten zugleich trennt und verbindet, so beschreibt die Autorin ihren Handlungsort. Ihr eigentliches Ziel jedoch ist Marokko. Dieser Teil Afrikas mit seiner Vielfalt fasziniert Doris Cramer seit vielen Jahren. So entstammt vieles, was sie Mirijam sehen und erleben lässt, dem Fundus ihrer eigenen Reiseerfahrungen, daneben aber beruht der fesselnde Roman auf fundierten Recherchen.
Doris Cramer kennt sich nicht nur mit Büchern aus, die frühere jahrelange Leiterin der Schwarzenbrucker Gemeindebücherei weiß außerdem um die Vorlieben von Lesern und nimmt sie ernst. Sicher waren die Besucher auch deswegen von dieser Lesung so begeistert. Gerne nahmen sie sich bei der anschließenden Autogrammstunde Zeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Autorin. Die Lesung war ein Riesenerfolg - volles Haus, viel Polit-Prominenz und eine tolle Presse.
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