Max Beckmann
1884 - 1950
12. Februar 2009
125. Geburtstag
Maler und Grafiker
Der Leipziger Max Beckmann gilt als einer der international renommiertesten deutschen Maler und Zeichner des frühen 20. Jahrhunderts. Schon mit 16 fertigte er Skizzenbücher an. Er besuchte die Großherzogliche Sächsische Kunstschule in Weimar. Den Ersten Weltkrieg erlebte er als Sanitätshelfer an der Front, in dieser Zeit wurde sein Malstil deutlich konturenreicher und härter. Die 1920er Jahre waren künstlerisch seine erfolgreichste Zeit. 1925 heiratete Beckmann in zweiter Ehe Mathilde ("Quappi"), die Tochter des Münchner Malers Friedrich August von Kaulbach (1850-1920). Die Nazis werteten seine Bilder - ebenso wie die vieler anderer expressionistischer Maler - als "entartet" - Beckmann emigrierte 1937 mit seiner Frau nach Amsterdam. Zwei Jahre nach Kriegsende ließ er sich in New York nieder, wo er an der Art School des Brooklyn Museum Zeichnen und Malen unterrichtete.
Max Beckmann starb 66-jährig am 27. Dezember 1950 auf den Straßen Manhattans an einem Gehirnschlag.
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