Humphrey Bogart
1899 - 1957
14. Januar 2007
50. Todestag
Amerik. Schauspieler; "Tote schlafen fest", "African Queen", "Casablanca"
Schon als (Werbe-)Baby lag Humphrey Bogart, am 25. Dezember 1899 geborener Sohn eines New Yorker Chirurgen und einer Grafikerin, vor der Kamera. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er bei der Marine teilnahm, schlug er sich mehrere Jahre als Theater-Kleindarsteller durch, bis er 1930 für Hollywood "entdeckt" wurde. Doch erst, als er den Regisseur John Huston kennen lernte, begann für den smarten "Bogey" die wirkliche Karriere: in "Die Spur des Falken" (1941) läutete er als Privatdedektiv Sam Spade die "Schwarze Serie" Hollywoods ein. In den 40er Jahren feierte er seine größten Filmerfolge mit dem Klassiker "Casablanca" (1942, mit Ingrid Bergman), Howard Hawks' "Tote schlafen fest" (1946, als Raymond Chandlers Detektiv Philip Marlowe) und Hustons "Der Schatz der Sierre Madre" (1948). Nach zwei Nominierungen erhielt er für seine Rolle als Kapitän der "African Queen" (1951, mit Katharine Hepburn) den Oscar.
Bogart, der mit seinen Rollen als meist cool-souveräner wie trinkfester Zyniker mit Herz zur Kultfigur avancierte, war in vierter Ehe seit 1945 mit der Schauspielerin Lauren Bacall verheiratet. Mit 58 Jahren besiegte ihn der Speiseröhrenkrebs.
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