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		<title>RSS-Reader Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen</title>
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		<description>Meldungen aus dem Bibliothekswesen</description>
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			<title>RSS-Reader Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen</title>
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			<description>Meldungen aus dem Bibliothekswesen</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 11:28:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Vorstandswechsel und neue Geschäftsstelle</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M5c674960869.0.html</link>
			<description>Friedrich-Bödecker-Kreis in Bayern e.V. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Friedrich-Bödecker-Kreises in Bayern e.V. wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der bisherige erste Vorsitzende Prof. Dr. Hans Gärtner kandidierte nicht mehr. Neu gewählt wurde Helmut Brinkmann, Oberamtrat a. D., der viele Jahre für die kulturelle Jugendbildung im Bundesfamilienministerium tätig war und Mitglied im Vorstand des Bundesverbands der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V. ist.</p>
<p class="bodytext">In den Vorstand wiedergewählt wurden die Autorin Dr. Sabine Jörg, Christine Kohler (Dipl.-Bibliothekarin) und Uli Gäßlein (Dipl.-Bibliothekar).<br />Neu gewählt wurde die Buchhändlerin Beate Rößler.&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Die bisherige Geschäftsführerin Eva Rubach ging zum 1. August 2010 ist nach fast 25 Jahren in den Ruhestand getreten. Ihre Nachfolgerin ist die Verwaltungsangestellte Sabine Eberhard, seit vielen Jahren auch als Teilzeitmitarbeiterin beim Bibliotheksverband Oberbayern (BVO) tätig.</p>
<p class="bodytext"><br /><em>Kontakt:</em><br />Friedrich-Bödecker-Kreis in Bayern e.V.<br />Hohenthanner Str. 25<br />84419 Obertaufkirchen<br />Tel.: 08082/94702-3<br />Fax: 08082/94702-4<br />E-Mail: <a href="mailto:fbkbayern@online.de" class="mail" >fbkbayern@online.de </a><br />Internet: <a href="http://www.boedecker-kreis.de" target="_blank" class="external-link" >www.boedecker-kreis.de</a><br />Mo: 13.00 – 16.00 Uhr<br />Di:&nbsp; 10.00 – 13.00 Uhr</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus Verbänden und Institutionen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Projektbeispiele aus Bibliotheken</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M5e70b87051b.0.html</link>
			<description>dbv informiert zum Thema „kulturelle Bildung“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der Diskussion, wie öffentliche Bibliotheken sich im Bildungsbereich verorten können, ohne die Anknüpfung zur Kultur ganz aufzugeben, fällt öfters das Schlagwort „kulturelle Bildung“. Der dbv hat auf seiner Website einen Reader mit verschiedenen Aspekten zum Thema veröffentlicht. Es geht zunächst darum&nbsp; „Was ist kulturelle Bildung?“ sowie um die Klärung weiterer grundlegender Fragen - dieser Informationsteil stützt sich auf ein <a href="http://www.bpb.de/themen/PBRT2Y,0,0,Kulturelle_Bildung.html" target="_blank" class="external-link" >Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung</a> zum Thema. Weiter&nbsp;ist der Aufruf der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung zum Schutz kultureller Bildungsangebote in der Finanzkrise mit Kontaktdaten und weiterführenden&nbsp;Hinweisen veröffentlicht. Ebenso ist das „Medienpädagogische Manifest“ der bundesweiten Initiative &quot;Keine Bildung ohne Medien!&quot; zu finden, das eine nachhaltige und breite Verankerung der Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen fordert. Schließlich wird der Preis für kulturelle Bildung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) vorgestellt, der beispielhafte Projekte im Bereich der kulturellen Bildung noch stärker fördern will. Ergänzt wird der theoretische Teil durch eine Reihe von Praxisbeispielen der kulturellen Bildung in Bibliotheken. Das sind konkret Projekte zur Förderung des Lesens und der Medienkompetenz für verschiedene Alters- und Zielgruppen mit kurzen Projektbeschreibungen, die sicherlich als Anregung dienen können. <br />Bibliotheksarbeit mit Kindern und Jugendlichen und Senioren lässt sich gut unter dem Begriff „kulturelle Bildung“ subsummieren. Deswegen ist es sicher empfehlenswert, sich mit dem&nbsp;Thema&nbsp;vertraut zu machen. Weitere Informationen finden Sie unter: <br /><a href="http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/kulturelle-bildung.html" target="_blank" class="external-link" >www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/kulturelle-bildung.html</a>&nbsp;<br /><br />Kulturelle Bildung in Bayern siehe unter <a href="http://www.pask.muc.kobis.de/lkb/" target="_blank" class="external-link" >Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V.</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Lese- und Literaturförderung<br /> Bibliothekspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 18:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>30. Erlanger Poetenfest - 26. bis 29. August 2010</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M51f6e77e7ad.0.html</link>
			<description>Veranstaltungstipp</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Erlanger Poetenfest ist eines der beliebtesten Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Heuer ist 30. Jubiläum und zu diesem besonderen Anlass werden über 10.000 Besucher erwartet. Das letzte Augustwochenende wird in Erlangen wieder den Auftakt zum deutschen Bücherherbst bilden.&nbsp;Etwa 60 Autoren, Publizisten und Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reisen für ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen rund um die aktuelle Literatur an.<br /><br />Hauptprogrammpunkte sind zwei lange Lesenachmittage am Samstag und Sonntag im Erlanger Schlossgarten. Unter dem Motto „Literatur aktuell“ werden viele wichtige Neuerscheinungen erstmals öffentlich vorgestellt. Namhafte Literaturkritiker wie Maike Albath, Verena Auffermann, Michael Braun, Wilfried F. Schoeller, Hajo Steinert, Florian Felix Weyh und andere diskutieren anschließend darüber. Das „Junge Podium“ ist ein Forum für renommierte Kinder- und Jugendliteratur mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Abends sind Autorenporträts sowie das Porträt International vorgesehen, außerdem gibt es Podiumsdiskussionen und Gespräche zu literarischen und kulturpolitischen Themen. Besondere Akzente erhält die Literaturveranstaltung durch die Erlanger Übersetzerwerkstatt, bibliophile Kostbarkeiten von Druck &amp; Buch, eine Präsentation des&nbsp; Bayerischen Rundfunks „Lyrik.10 - die Internationale Nacht der Poesie“ (Veranstaltung von Bayern 2) und verschiedene Ausstellungen.</p>
<p class="bodytext">Informationen zum detaillierten Programm und den Autoren finden Sie ab Mitte Juli unter <a href="http://www.poetenfest-erlangen.de/" target="_blank" class="external-link" >www.poetenfest-erlangen.de</a>. Das ausführliche Programmheft erscheint ca. zwei Wochen vor der Veranstaltung.</p>
<p class="bodytext">Karten&nbsp;können Sie im Vorverkauf ab Anfang August ebenfalls&nbsp;auf der Website zum Poetenfest bestellen. Sie erhalten diese auch&nbsp;an den bekannten Ticket-Online-Vorverkaufsstellen im Großraum Erlangen / Nürnberg / Fürth / Bamberg (Vorverkaufsgebühren) und vom 26. bis 29. August 2010 an den Tages- bzw. Abendkassen jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Tageskasse Samstag/Sonntag, 28./29. August 2010: 13:00 bis 17:30 Uhr an der Information im Schlossgarten (bei Regen im Servicebüro Markgrafentheater). Nachmittags-Lesungen Samstag/Sonntag, 28./29. August 2010, im Schlossgarten: Eintritt frei!</p>
<p class="bodytext">Die Veranstaltungen finden im Schlossgarten im Zentrum der Stadt, im Markgrafentheater - Süddeutschlands ältestem bespielten Barocktheater - und im historischen Redoutensaal statt (Adressen siehe <a href="http://www.poetenfest-erlangen.de/" target="_blank" class="external-link" >www.poetenfest-erlangen.de</a>&nbsp;unter Service). Bei Regen&nbsp;erfolgt ein Umzug in die&nbsp;Garage.</p>
<p class="bodytext"><strong>Veranstalter</strong>:<br />Stadt Erlangen<br />Referat für Kultur, Jugend und Freizeit<br />Kulturprojektbüro<br />Gebbertstraße 1<br />91052 Erlangen<br />Tel.: 0 91 31 / 86 - 14 08<br />Fax: 0 91 31 / 86 - 14 11<br />E-Mail: <a href="mailto:info@poetenfest-erlangen.de" class="mail" >info@poetenfest-erlangen.de</a> <br /><a href="http://www.poetenfest-erlangen.de/" target="_blank" class="external-link" >www.poetenfest-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Lese- und Literaturförderung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einstiegsseite übersichtlicher und attraktiver</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M5c7fe0a68d2.0.html</link>
			<description>Deutsche Internetbibliothek</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Um das Gesamtangebot der Deutschen Internetbibliothek (DIB) <a href="http://www.internetbibliothek.de/" target="_blank" class="external-link" >www.internetbibliothek.de</a> im Internet übersichtlicher, kompakter und attraktiver zu präsentieren, wurde die Eingangsseite der DIB überarbeitet und umgestaltet. Der Nutzer stößt nun gleich auf der Eingangsseite auf das Anfrageformular für die&nbsp;<strong>E-Mail-Auskunft</strong> und&nbsp;muss sich nicht extra bis zum Fundort weiterklicken. Der Linkkatalog wird nach wie vor links als Liste angezeigt, die Bildsymbole sind in diesen Bereich integriert und ein größerer Schriftgrad hebt die Themengebiete des Linkkataloges hervor. </p>
<p class="bodytext"><strong>Wie ist die DIB organisiert?</strong><br />Die Deutsche Internetbibliothek ist ein überregionales Informationsportal, das deutschsprachige Websites verzeichnet, die informativ, aktuell und gestalterisch von hoher Qualität sind. <br />Das Kooperationsprojekt DIB wurde von 2002 bis 2004 im Rahmen eines Projektes der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv) aufgebaut. Nach dem Ende des Projekts wurde die DIB vom dbv und dem Kooperationsverbund der Bibliotheken weitergeführt. Seit Januar 2008 wird die Webseite vom Bibliotheks-Servicezentrum Baden-Württemberg (BSZ) auf der Plattform InfoDesk gehostet und weiterentwickelt. Träger der DIB werden auch künftig ein Kooperationsverbund aus BSZ und den mehr als 50 teilnehmenden öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken unter der Schirmherrschaft des dbv sein. Deren Arbeit begleitet ein Fachbeirat. </p>
<p class="bodytext"><strong>Service der DIB:</strong><br /><em>Auswahl der Internetquellen</em><br />Lektorinnen und Lektoren aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken aller Bundesländer sowie aus Österreich und der Schweiz durchsuchen kontinuierlich das Internet, wählen besonders empfehlenswerte Webinhalte aus und bewerten diese nach Inhalt, Navigation und Grafik.</p>
<p class="bodytext"><em>Linkkatalog<br /></em>Die Webadressen ausgewählter Internetquellen werden thematisch geordnet in einem Linkkatalog gesammelt. Neben 20 Hauptthemengebieten - angefangen von &quot;Andere Länder &amp; Reisen&quot;&nbsp;bis hin zu &quot;Wirtschaft &amp; Kapitalanlage&quot; - stehen zahlreiche weitere Untergebiete zur Auswahl, so dass gesuchte Unterthemen auffindbar sind, z.B. ist das Thema Teichbau zu finden unter </p>
<p class="bodytext">&gt; Haus &amp; Garten &gt; Gartengestaltung &gt; Wassergärten </p>
<p class="bodytext">Der Linkkatalog ist besonders empfehlenswert, um sich einen Überblick über ein bestimmtes Themengebiet zu verschaffen. Der Vorteil dieser Struktur besteht im direkten Zugriff auf die gewünschte Information.</p>
<p class="bodytext">Die Treffer werden jeweils auf der Hauptseite rechts neben der Linksammlung aufgelistet.</p>
<p class="bodytext"><em>E-Mail-Auskunft<br /></em>Zusätzlich zum Linkkatalog steht eine <a href="http://www.internetbibliothek.de/dib1/" target="_blank" class="external-link" >E-Mail-Auskunft</a> 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Über das E-Mail-Formular der DIB können Sie Sachfragen (fast) aller Art an das Expertenteam der Deutschen Internetbibliothek senden, die&nbsp;Informationsspezialisten aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken innerhalb eines Werktages gerne kostenlos beantworten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Leistungen der teilnehmenden Bibliotheken u.a.:</strong></p><ul><li>Einpflegen von empfehlenswerten Online-Quellen in die Linksammlung sowie regelmäßige Aktualisierung der eingestellten Online-Quellen</li><li>Teilnahme an der Auskunft per Mail durch Beantwortung der zugewiesenen Anfragen in einem gewährleisteten Zeitraum von 2 Tagen </li><li>Teilnahme an den Schulungen und Anwendertreffen</li><li>Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere durch Hinweise auf die DIB an geeigneter Stelle</li><li>Entrichtung der vereinbarten Gebühren an das BSZ (Einrichtungsgebühr sowie Gebühr für den jährlichen Betrieb, jeweils&nbsp;gestaffelt; Bibliotheken, die nicht aktiv an der DIB teilnehmen, jedoch auf das Informationsportal DIB von ihrer Website&nbsp;verlinken wollen, zahlen eine reduzierte Nutzungspauschale)</li></ul><p class="bodytext"><em><strong>Jederzeit freut sich die Deutsche Internetbibliothek neue Teilnehmer zu gewinnen!<br /><br /></strong></em>Informationen zur Rahmenvereinbarung zwischen dem dbv und dem BSZ&nbsp;sowie den Modalitäten finden Sie unter&nbsp;<a href="http://www.frag-die-bibliothek.de/dib1/" target="_blank" class="external-link" >&quot;Über uns&quot;<br /><br /></a><strong>Kontakt:</strong> <a href="mailto:dib@bsz-bw.de" class="mail" >dib@bsz-bw.de</a></p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong> <br /><a href="http://www.frag-die-bibliothek.de/" target="_blank" class="external-link" >www.frag-die-bibliothek.de</a>&nbsp;oder <a href="http://www.internetbibliothek.de/" target="_blank" class="external-link" >www.internetbibliothek.de</a><br /><a href="http://www.bibliotheksportal.de/hauptmenue/bibliotheken/projekte/deutsche-internetbibliothek/" target="_blank" class="external-link" >DIB&nbsp;auf dem Bibliotheksportal</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Internet</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Auszeichnung geht 2010 an Reinhard Jirgl</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M50694455f94.0.html</link>
			<description>Georg-Büchner-Preis</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der 1953 in Ost-Berlin geborene Schriftsteller Reinhard Jirgl erhält den diesjährigen Georg-Büchner-Preis, die bedeutendste literarische Auszeichnung in Deutschland. Bis zur Wende 1990 konnte Jirgl in der DDR nicht publizieren, obwohl er bereits vier Manuskripte fertig gestellt hatte. Mit ihm wird ein sprachgewaltiger Außenseiter des Literaturbetriebs ausgezeichnet.</p>
<p class="bodytext">In der Begründung nennt die Jury Jirgl einen Autor, der „von den Aufbrüchen und Katastrophen, den Kriegen und Vertreibungen, den Zeiten der Teilung und der schwierigen Vereinigung“ erzählt, allerdings in einem „avantgardistischen Schreibgestus“. Dies heißt auf gut Deutsch, dass sich Jirgl nicht an die traditionelle Orthographie und grammatikalisch korrekte Satzstruktur hält, sondern er arbeitet mit phonetischen Verfremdungseffekten, die den Wörtern zum Teil eine andere Bedeutung verleihen, vergleichbar mit dem großen Sprachkünstler Arno Schmidt. Dies heißt, dass sich der Leser mit Geduld und Konzentration dem Text nähern muss, er wird aber dafür mit neuen und überraschenden Einsichten belohnt. Gleichwohl erzählt Jirgl traditionelle Geschichten, so etwa in seinem hoch gelobten Roman „Die Unvollendeten“, in dem eine sudetendeutsche Mutter und ihre zwei Töchter aus der Tschechoslowakei vertrieben und in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR, äußerst unfreundlich aufgenommen werden.</p>
<p class="bodytext">Insgesamt stieß die Entscheidung der Jury in den Medien auf eine große, stellenweise euphorische Resonanz. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung wird Reinhard Jirgl den Preis am 23. Oktober 2010 in Darmstadt verleihen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bibliographie (Auswahl)</strong></p>
<p class="bodytext">Abtrünnig : Roman aus der nervösen Zeit. – <br />München : dtv, 2008. – 544 S. <br />ISBN 978-3-423-13639-6&nbsp;kt.&nbsp;12 &nbsp;Euro</p>
<p class="bodytext">Die atlantische Mauer : Roman. – <br />München : dtv, 2002. – 464 S. <br />ISBN 978-3-423-12993-0&nbsp;kt.&nbsp;13,50 Euro</p>
<p class="bodytext">Hundsnächte : Roman. – <br />München : dtv, 2001. – 528 S. <br />ISBN 978-3-423-12931-2&nbsp;kt.&nbsp;14,50 Euro</p>
<p class="bodytext">Die Unvollendeten : Roman. – <br />München : dtv, 2007. – 256 S.<br />ISBN 978-3-423-13531-3&nbsp;kt.&nbsp;10,90 Euro</p>
<p class="bodytext">Die Stille : Roman. –<br />München : Hanser, 2009. – 536 S. <br />ISBN 978-3-446-23266-2&nbsp;fest geb.&nbsp;24,90 Euro<br /><br />Weitere Informationen:</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.deutscheakademie.de/preise_buechner.html" target="_blank" class="external-link" >Website zum Georg-Büchner-Preis</a>&nbsp;(Dt. Akademie für Sprache und Dichtung)<br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Jirgl" target="_blank" class="external-link" >Leben und Werk von Reinhard Jirgl</a> (Wikipedia)</p>]]></content:encoded>
			<category>Literatur- und Medienpreise<br /> Bestandsaufbau<br /> Lese- und Literaturförderung</category>
			
			<author>dietmar.wild@bsb-muenchen.de</author>
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rettung für Felix, die Ameise </title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M59cf50f089b.0.html</link>
			<description>Wenn Schüler kreativ werden, entstehen oft Geschichten, die berühren. So geschehen in Wasserburg:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wenn Schüler kreativ werden, entstehen oft Geschichten, die berühren. So geschehen in Wasserburg: Die 5. Klasse der Hauptschule Wasserburg hat das Kinderbuch „Felix, die Ameise mit 4 Beinen“ geschrieben. Veröffentlicht wurde es von der 8. Klasse und dazu in einem Tonstudio ein bayerisches Hörspiel aufgenommen. Die Geschichte handelt von Felix, der Ameise mit vier Beinen. Felix musste für seinen Mut teuer bezahlen: Eine Hornisse hat ihm zwei Beine abgebissen. Die anderen Ameisenjungs hänseln ihn deswegen. Er packt seine Sachen und verlässt den Ameisenbau. Und ein spannendes Abenteuer beginnt. <br /><br />Impulse für diese&nbsp; Arbeit gab es direkt aus der Stadtbibliothek Wasserburg: Elke Fleischer und Saskia Schmid verstehen es auf einfühlsame Weise, Kinder für den kreativen Umgang mit Geschichten zu begeistern. Dabei steht das Miteinander im Mittelpunkt, nicht das Gegeneinander. So stand&nbsp;die Bibliothek Wasserburg den Schülern gerne als Ansprechpartner bei Fragen rund um das entstehende Buch zur Verfügung. Es gab zum Beispiel Tipps aus der Bibliothek, als es um das Binden und die Vermarktung ging. Im Foyer zeigte die Bibliothek im April eine Ausstellung über die Entstehung des Buches und des Hörspiels „Felix, die Ameise mit 4 Beinen“. Durch diese Zusammenarbeit zwischen Schülern und Bibliothek entstand eine enge Kundenbindung.<br /><br />Buch und Hörspiel können erworben werden. Das Buch kostet 4,95 Euro, das Hörspiel 7,50 Euro. Beides zusammen gibt es auch in der Special Edition für 11, 95 Euro.<br /><br /><strong>Bezugsquelle: <br /></strong>Frau Raig-Brezina<br />Hauptschule Wasserburg<br />Klosterweg 2<br />83512 Wasserburg<br />Tel. 0 80 71 / 90 44 40<br />E-Mail: <a href="mailto:kontakt@hauptschule-wasserburg.de" class="mail" >kontakt@hauptschule-wasserburg.de</a><br /></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/redaktion/bibliotheken/nachrichten/Wasserburg/wasserburg_150710_1_01.mp3" target="_blank" class="external-link" >Hörprobe</a> </p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong><br /><a href="fileadmin/redaktion/bibliotheken/nachrichten/Wasserburg/wasserburg_150710_2.pdf" target="_blank" class="download" >Präsentationsmappe zum Projekt</a> </p>
<p class="bodytext">Nicht zuletzt haben auch solche Aktivitäten dazu beigetragen, dass die Bibliothek Wasserburg für den <a href="http://www.oebib.de/Meldungen.775+M5bae11c182f.0.html" target="_top" class="internal-link" >EON-Kinderbibliothekspreis</a> ausgewählt wurde.</p><table cellpadding="1" cellspacing="1" style="WIDTH: 100%" class="contenttable"><tbody><tr><td><p class="bodytext">Bibliothek:</p></td><td><p class="bodytext">Bibliothek Wasserburg</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Anschrift:</p></td><td><p class="bodytext">Salzburger Str. 17</p></td></tr><tr><td></td><td><p class="bodytext">83512 Wasserburg</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Tel.:</p></td><td><p class="bodytext">0 80 71&nbsp;/ 9 23 08 - 0<br /></p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Fax: </p></td><td><p class="bodytext">0 80 71&nbsp;/ 9 23 08 - 20</p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">E-Mail:</p></td><td><p class="bodytext"><a href="mailto:bibliothek@bibliothek-wasserburg.de" class="mail" >bibliothek@bibliothek-wasserburg.de</a></p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Ansprechpartner:</p></td><td><p class="bodytext">Saskia Schmid<br /></p></td></tr><tr><td><p class="bodytext">Internet:</p></td><td><p class="bodytext"><a href="http://www.wasserburg.de/de/bibliothek" target="_blank" class="external-link" >Homepage der Bibliothek Wasserburg</a></p></td></tr></tbody></table>]]></content:encoded>
			
			<author>Ute.Palmer-Horn@bsb-muenchen.de</author>
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 12:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Werkzeugkoffer für den Bibliotheksalltag</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M54c03f1c021.0.html</link>
			<description>Umfrage zum Bibliotheksportal</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das <a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="external-link" >Bibliotheksportal </a>ist die umfassendste Zusammenstellung von bibliotheksfachlichen Informationen des deutschen Bibliothekswesens im Internet. Das Angebot des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V.&nbsp;(dbv) im Rahmen des Kompetenznetzwerkes für Bibliotheken (knb) wird finanziert aus Mitteln der Bundesländer und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. <br />Das Bibliotheksportal bündelt bibliothekarisches Wissen für alle Bibliothekstypen, regt durch die Präsentation gelungener Projekte die Weiterentwicklung der Bibliotheken in allen Bundesländern an und ermöglicht zudem den fachlichen Austausch.&nbsp;Es will darüber hinaus die allgemeine Öffentlichkeit, die Bibliotheksträger und die Politik informieren.&nbsp;<br /><br />Das Bibliotheksportal&nbsp;bietet dabei nicht nur Faktenwissen von A wie Ausbildung bis W wie Web 2.0, sondern auch Best Practice-Beispiele aus dem In- und Ausland, eine Förderdatenbank oder Studien zur Nutzerforschung. Nicht zuletzt stößt die Rubrik Strategie und Vision zukunftsweisende Überlegungen an, die letztlich für alle Bibliotheken von großer Wichtigkeit sein werden. Besonders attraktiv sind die vielen weiterführenden Links und die aktuellen Nachrichten.</p>
<p class="bodytext">Ganz im Sinne einer Erfolgskontrolle von öffentlichen Angeboten möchte der&nbsp;dbv nun herausfinden, wie zufrieden Sie mit dem gesamten Bibliotheksportal sind und was noch verändert werden könnte. Dazu hat er&nbsp;eine&nbsp;<a href="http://www.surveymonkey.com/s/bibliotheksportal" target="_blank" class="external-link" >Online-Umfrage</a> erstellt. </p>
<p class="bodytext"><strong>Gerne unterstützen wir dieses Projekt und bitten Sie um zahlreiche Teilnahme an der Evaluation!</strong></p>
<p class="bodytext">Seit 2004 wird das Portal Zug um Zug ausgebaut; die neueste Themenrubrik widmet sich dabei dem Thema <a href="http://www.bibliotheksportal.de/hauptmenue/themen/oeffentlichkeitsarbeit/oeffentlichkeitsarbeit/" target="_blank" class="external-link" >Öffentlichkeitsarbeit.</a> <br />In der Rubrik „Strategie und Ziel“ finden Sie nicht nur Planungsgrundlagen, sondern auch Methoden, um Erfolge messbar werden zu lassen. Der Link „Veranstaltungen“ stellt Ihnen Leitfäden, Arbeitshilfen und Checklisten sowie juristische Bestimmungen vor und versammelt eine Fülle von Anregungen für die Gestaltung. Der „Werkzeugkoffer für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ gibt Hinweise für das ganze Methodenspektrum und ermöglicht eine strategische, auf die lokalen Gegebenheiten angepasste Auswahl der Instrumente. Die Palette reicht von der traditionellen Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Plakate, Flyer, Werbemittel, Broschüren) über die gezielte Pressearbeit bis zur Öffentlichkeitsarbeit im Internet, sei es auf der eigenen Website oder – ganz aktuell - mit den vielfältigen Möglichkeiten des Web 2.0. <br /><br />Dabei erfolgt ein Querverweis auf einen weiteren Themenbereich <a href="http://www.bibliotheksportal.de/hauptmenue/themen/web-20/" target="_blank" class="external-link" >Web 2.0 und Bibliotheken</a> auf dem Bibliotheksportal.&nbsp;Hier eröffnen sich&nbsp;ganz neue Kommunikationsmöglichkeiten, die auch Bibliotheken sich zu Nutze machen können, vgl. in Bayern das Beispiel der <a href="http://www.oebib.de/Bibl-Nachrichten.794+M5fbf1761e89.0.html" target="_top" class="internal-link" >Stadtbibliothek Erlangen</a> oder die <a href="http://www.uebergaengegestalten.de/686.html#c1514" target="_blank" class="external-link" >virtuelle Schreibwerkstatt in Kitzingen</a>, ein Projekt, bei dem auch die Bibliothek als Partner beteiligt war. Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, die Leser der Bibliothek interaktiv mit einzubinden, wie z.B. bei Weblogs mit Kommentarfunktion oder beim Weiterschreiben von Wikitexten. Gut nutzbar sind auch Social Bookmarking und Tagging. Zu den bekanntesten Diensten dieser Art gehören das Online-Fotoportal flickr und der Videodienst Youtube. Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk, besonders beliebt bei&nbsp; jüngeren Nutzern. Twitter ist eine Art öffentlich einsehbares Tagebuch mit einzelnen kurzen Nachrichten. </p>
<p class="bodytext"><strong>Links</strong><br /><a href="http://www.bibliotheksportal.de/" target="_blank" class="external-link" >Bibliotheksportal</a><br /><a href="http://www.surveymonkey.com/s/bibliotheksportal" target="_blank" class="external-link" >Umfrage zum Bibliotheksportal</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Management</category>
			
			<author>matthias.kluge@bsb-muenchen.de</author>
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Lieber angeregt als unterrichtet&quot; &lt;br&gt;– Lernen in der Bibliothek von heute</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M58825da1a07.0.html</link>
			<description>Bayerischer Bibliothekstag 2010 in Augsburg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vom <strong><em>17. bis 18. Juni 2010</em></strong> war <strong><em>Augsburg</em></strong> Gastgeberin des Bayerischen Bibliothekstages, an dem gut 300 Fachleute aus allen Bibliothekssparten teilnahmen. Das Motto der Veranstaltung lautete <strong><em>„Lieber angeregt als unterrichtet“ – Lernen in der Bibliothek von heute.</em></strong> Der Leitspruch sei Goethes „Dichtung und Wahrheit“ entnommen, so <em><strong>Prof. Dr. Walter Eykmann, Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbandes</strong></em> in seinem Grußwort. <br />Die Organisatoren des Bayerischen Bibliothekstages waren der Bayerische Bibliotheksverband e.V. (BBV) mit Unterstützung der Stadt Augsburg, des Freistaats Bayern, der Augsburger Bibliotheken sowie der Bayerischen Staatsbibliothek mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen.</p>
<p class="bodytext">Sechzehn Vorträge in vier Themenforen informierten im <em><strong>Annahof</strong></em> und der <em><strong>Neuen Stadtbücherei </strong></em>über aktuelle Trends und Best-Practice-Beispiele. Ergänzend präsentierten sich Firmen mit ihrem Bibliotheksangebot im Annahof. Höhepunkte waren die Eröffnung im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses sowie das Bibliotheksfest in der Neuen Stadtbücherei Augsburg mit einem unterhaltsamen Programm aus Musik, Theater und Literatur. Eine Bibliotheksbesichtigungsfahrt mit Führungen durch die Neue Stadtbücherei Augsburg, die Staats- und Stadtbibliothek, die Hochschulbibliothek sowie die Universitätsbibliothek, vermittelte einen abschließenden Einblick in die facettenreiche Augsburger Bibliothekslandschaft. </p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_07_BBT_Eroeffnung_Musik.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 200px" alt="" />Mit der feierlichen <em><strong>Auftaktveranstaltung</strong></em>, Grußworten, musikalischer Umrahmung und anschließendem Empfang,&nbsp; startete der Bayerische Bibliothekstag. <br />„Kein Buch mit sieben Siegeln“, sondern für alle offen und lesbar, so beschrieb <em><strong>Hermann Weber, Zweiter Bürgermeister und Finanzreferent der Stadt Augsburg</strong></em> die Neue Stadtbücherei, die in Form des aufgeschlagenen Buches diese Idee auch architektonisch aufgreift, und stellte den Zuhörern eine Vision vor Augen, wie man sich heute eine moderne Bibliothek vorstellen kann. <br />Für die Entwicklung der Wissensgesellschaft sei Bildung ein entscheidender <img src="uploads/RTEmagicC_07_BBT_Eroeffnung_Griebel.jpg.jpg" style="WIDTH: 200px; HEIGHT: 300px" alt="" />Faktor, so <em><strong>Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek,</strong></em> und führte weiter aus: „Dabei geht es neben beruflich relevantem Wissen auch um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und Identität innerhalb einer immer komplexer werdenden Gesellschaft. Den Bibliotheken kommt dabei eine besondere Rolle zu: als Ort der Information, der Orientierung, des Lernens und des Wissens. Bibliotheken ermöglichen jedem Zugänge zu Wissensquellen. Sie sichern damit Chancengerechtigkeit und die Teilhabe an der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung. Sie gehören zu den wenigen Bildungseinrichtungen, die mit ihren Angeboten alle Altersgruppen durch alle Lebensphasen begleiten. Sie arbeiten eng mit anderen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen in Netzwerken des Lernens zusammen.&quot; <br />Den anregenden Eröffnungsvortrag hielt <strong><em>Prof. Dr. Gabi Reinmann, Universität der Bundeswehr Neubiberg</em></strong>, mit dem Titel <em><strong>„Forschendes Lernen mit digitalen Medien: Gedanken aus einer Perspektive der Lebensspanne“</strong></em>. Diese Form des Lernens funktioniere in gewisser Weise nach Prinzipien des <em>Forschens</em> (z.B. systematische Vorgehensweise, Abgleich der Ergebnisse mit dem bisherigen Forschungsstand, Aussagen begründen und belegen). Beim forschenden Lernen würden auch&nbsp;digitale Medien und Bibliotheken eine wichtige Rolle spielen.&nbsp;Dem auch im Bildungsbereich spürbaren Trend zur <img src="uploads/RTEmagicC_07_Reinmann.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 200px" alt="" />Beschleunigung stehe das forschende Lernen gegenüber, das vor allem eines brauche: Zeit. Wenn man die unterschiedlichen Zielgruppen&nbsp;davon über alle Lebensphasen hinweg im Blick habe, könnten Bibliotheken eine Art integrative Kraft entwickeln: Schüler, Studierende, Erwachsene und Senioren seien potenzielle Nutzer von Büchereien. Bibliotheken könnten in Kooperation mit Schulen, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen dabei mitwirken, Möglichkeiten für forschendes Lernen zu entdecken und mit ihrem Angebot vielleicht auch helfen, Ängste vor dem Einsatz digitaler Medien zu nehmen und sich gestaltend beteiligen.&nbsp; „Es ist an Ihnen, an dieser Stelle Möglichkeiten zu diskutieren, wie Bibliotheken speziell mit Blick auf ein forschendes Lernen über die Lebenspanne einen Beitrag dazu leisten können … Das ist freilich keine leichte Aufgabe!“, rief die Referentin die Bibliotheken auf.</p>
<p class="bodytext"><em><strong>Im Themenforum I „Lernumgebungen gestalten“</strong></em> stellte Bibliotheksleiter <em><strong>Frank Raumel</strong></em> die <em><strong>Stadtbücherei im oberschwäbischen Biberach an der Riß</strong></em> als „Bildungspartner Bibliothek“ mit ihren Dienstleistungen und Vernetzungen vor. Das Medien- und Informationszentrum Stadtbücherei setzte das Preisgeld von 30.000 Euro für die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ gezielt ein, um kontinuierlich die Angebote für Bildungseinrichtungen auszuweiten. Die <img border="0" src="uploads/RTEmagicC_06_aussenfassade_biberach.jpg.jpg" height="264" width="300" alt="" />Zusammenarbeit wird über Kooperationsverträge nachhaltig gestaltet und das Büchereiteam treibt die Vernetzung auf lokaler Ebene aktiv voran, so dass mittlerweile weit mehr als die Hälfte der Kindergärten und Schulen erreicht sind. Die Bibliothek bietet nicht nur klassische Angebote wie Medienboxen, Klassenführungen, Veranstaltungen in der Bücherei etc. an.&nbsp;Sie erstellt&nbsp;auch so genannte unterrichtsbegleitende Medienkompetenzbausteine und erbringt Beratung und Dienstleistungen für &quot;Lesenester&quot; in Kindergärten und Schülerbüchereien in allen Schularten. Hervorzuheben ist zudem die kinder- und jugendgerechte Erschließung der Medien in der Stadtbücherei.</p>
<p class="bodytext">Stützpunkte der Leseförderung an Augsburger Schulen mit der phantasieanregenden Bezeichnung „Leseinsel“ stellte <strong><em>Klaus Dahm, Leiter der Landesfachstelle München, </em></strong>vor. Durch die&nbsp; Finanzierung von Sponsoren und Begleitung der Landesfachstelle sowie koordiniert durch die Stadtbücherei entstehen an Augsburger Schulen freundlich und einladend gestaltete <img border="0" src="uploads/RTEmagicC_07_Leseinsel_Augsburg.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="" />Lesebereiche, die schulische Leseaktivitäten unterstützen, die Lesemotivation der Schüler stärken und Freude am Lesen vermitteln. Das Konzept basiert auf dem Vorbild der Leseecken aus Rheinland-Pfalz und Klaus Dahm skizzierte die Planung und Umsetzung der „ersten Leseinsel“. Voraussetzung für die Einrichtung einer Leseinsel waren das Interesse der Schule, die Bereitschaft der Stadtbücherei, Dienstleistungen für Schulen anzubieten, die Unterstützung der Stadt sowie das finanzielle Engagement von Sponsoren. Die Gesamtkosten für eine Leseinsel beliefen sich auf knapp 28.000 Euro, wobei zunächst die Sponsoringmittel die Finanzierung maßgeblich sicherstellten. Langfristig wird eine Übernahme der Kosten durch die Stadt angestrebt. Geplant sind weitere ähnlich konzipierte Leseinseln mit ggf. anderer pädagogischer Ausrichtung.</p>
<p class="bodytext">Im <strong><em>Themenforum II „Informationskompetenzvermittlung“</em></strong> ermöglichte <strong><em>Hermann Ruch, Referent für Leseförderung und Schulbibliotheken am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB)</em></strong>, den Teilnehmern einen „Blick über den Zaun“. Herr Ruch skizzierte die grundlegenden schul- und bildungspolitischen Veränderungen der letzten Jahre, <img src="uploads/RTEmagicC_07_Ruch_02.jpg.jpg" style="WIDTH: 200px; HEIGHT: 267px" alt="" />wobei sich die Durchlässigkeit des traditionell dreigliedrigen Schulsystems in Bayern deutlich erhöht habe. Nach Einführung von R6 und G8 stünden aktuell die „Flexible Grundschule“, die neue Mittelschule, den Übertritt erleichternde „Gelenkklassen“ sowie die Ausweitung von Ganztagsangeboten im Mittelpunkt der Reformen. Die externe und interne Evaluation, landes- und bundesweite Vergleichsarbeiten sowie eine empirisch gesicherte Bildungsberichterstattung stellten neue Instrumente der Qualitätssicherung dar. Wichtige Themen seien die Umsetzung kompetenzorientierter Bildungsstandards, die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für das lebenslange Lernen, eine zunehmend heterogene Schülerschaft, innovative Lehr- und Lernformen sowie mehr Geschlechtersensibilität mit Focus v. a. auf die Buben.<br />Beschrieben wurden Konzept, Struktur und Maßnahmen des 2002 nach dem ersten PISA-Schock am ISB angesiedelten LESEFORUM BAYERN, das sich als Netzwerk aller an Leseförderung interessierten Akteure begreift. Seit 2008 betreut das ISB das bundesweite KMK-Projekt „ProLesen. Auf dem Weg zur Leseschule“, das Leseförderung als Aufgabe aller Fächer auffasst und u.a. eine verstärkte Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek im Blick hat. <br />Abschließend ging Herr Ruch auf die Möglichkeiten der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken als Bildungspartner der Schulen ein und skizzierte zahlreiche in- und außerschulische Handlungsfelder einschließlich des Bereichs der „Informationskompetenz“. <br />Weitere Informationen: <a href="http://www.leseforum.bayern.de/" target="_blank" class="external-link" >www.leseforum.bayern.de</a><br /><br />Anschließend rückte die neue gymnasiale Oberstufe (P- und W-Seminare) und damit das zentrale Thema der Vermittlung von Informationskompetenz in den Mittelpunkt. <em><strong>Hanne Riehm, stv. Leiterin der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, und Dr. Stephan Schwarz, Bayerische Staatsbibliothek München</strong></em>, nahmen die Kooperation und die gemeinsamen Angebote beider Bibliotheken für die gymnasiale Oberstufe in den Focus. BSB und Stadtbibliothek befinden <img src="uploads/RTEmagicC_07_BSB_ETutorial.png.png" style="WIDTH: 160px; HEIGHT: 160px" alt="" />sich zusammen an einer Schnittstelle schulischen Lernens, wo die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten für die Oberstufenschüler zunehmend wichtiger wird und der Orientierungsbedarf steigt. Die Referenten stellten das Konzept aufeinander abgestimmter Workshops und Info-Materialien vor, mit dem beide Bibliotheken die sich überschneidende Zielgruppe unterstützen. Das Team erarbeitete Schülermaterialien, Check-Listen und einen gemeinsamen Flyer zur wechselseitigen Auslage an den jeweiligen Infostellen. Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Am Gasteig erwarben zudem Datenbankkompetenz für die gezielte Weitervermittlung an die Schüler. In der Münchner Stadtbibliothek gibt es&nbsp;eine <a href="http://www.muenchner-stadtbibliothek-schueler.de/schule/schueler.html" target="_blank" class="external-link" >Website-Rubrik&nbsp;für Schüler</a> und <a href="http://www.muenchner-stadtbibliothek-lehrer.de/schule/lehrer.html" target="_blank" class="external-link" >Lehrer</a>&nbsp;sowie spezielle <a href="http://www.muenchner-stadtbibliothek-lehrer.de/schule/klassenfuehrungen.html?naid=20026" target="_blank" class="external-link" >Oberstufenführungen und Seminarschulungen</a> (Startklar!, Wissen wie!&nbsp;incl. BSB-Modul und Erste-Hilfe-Lesesaal mit BSB-Bezug bei entsprechenden Fragen).&nbsp;Ebenso bietet die BSB&nbsp; eine&nbsp;<a href="http://www.bsb-muenchen.de/Hinweise-fuer-Schueler.194.0.html" target="_blank" class="external-link" >Schülerseite auf der Homepage</a>&nbsp;für die Zielgruppe an und&nbsp;spezielle Schulungen, wobei die Nachfrage die vorhandenen Kapazitäten jetzt schon übersteigt. Die BSB versucht dem entgegenzuwirken, indem sie Lehrer fortbildet, die dann ihr Wissen an die Schüler weitergeben.<br />Die Kooperation von BSB und Stadtbibliothek Am Gasteig wird von den Beteiligten positiv bewertet. Die Vermittlungskompetenz des zuständigen Personals hat sich verbessert und die Rückmeldungen der Schüler und Lehrer sind gut. </p>
<p class="bodytext"><strong><em>Im Themenforum IV &quot;Lernpartner Bibliothek&quot;</em></strong> stellten <strong><em>Sylvia Hindelang und Elke Greinwald von der Bücherei im Fohlenhof Steingaden</em></strong> „Praxiserprobte Methoden und Konzepte für die Zusammenarbeit von Bibliotheken&nbsp;mit Schulen&nbsp; und Kindergärten“ <br /><img border="0" src="uploads/RTEmagicC_07_Bibfit.jpg.jpg" height="326" width="262" alt="" />vor. Die kleine unter kirchlicher Trägerschaft stehende&nbsp; Dorfbibliothek im Herzen des Paffenwinkels (2.900 Einwohner, 5.600 Medien, 800 Leser) machte 2009 von sich reden, als sie für ihre vorbildlichen Aktivitäten mit dem Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ ausgezeichnet wurde. <br />Das 16-köpfige ehrenamtliche Team ermöglicht&nbsp; Vorlesestunden und Bilderbuchkino ebenso wie Autorenbegegnungen, Klassenführungen mit Bücherei-Quiz und eine wöchentliche Ausleihe für Grundschüler am Vormittag. Jugendliche können in die Büchereiarbeit&nbsp; hineinschnuppern und bei der Ausleihe mithelfen. Mit Hilfe der vom Borromäusverein initiierten „Bibfit“-Leseförderungsaktionen&nbsp; entdecken die Kinder ihre Bibliothek als Schatzkiste voller Überraschungen und Abenteuer. Sie lernen die innere Ordnung der Bücherei kennen, sich darin zurechtzufinden und wohlzufühlen. Kindergartenkinder werden mit einem Bibliotheksführerschein belohnt, Grundschüler der 1. und 2. Klasse mit einer Urkunde und einem Lesekompass. </p>
<p class="bodytext">„Klassen(ver)führungen: Klassenbesuche einmal anders - vom Kindergarten bis zum Abitur“ lautete der Titel des Vortrags von <em><strong>Monika Wopperer. Die Leiterin der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen (Mittelfranken)</strong></em> betonte, dass es wichtig sei, Interessen und Bedürfnisse der Lehrer wie auch der Schüler <img border="0" src="uploads/RTEmagicC_07_Guetesiegel_Gunzenhausen.jpg.jpg" height="225" width="284" alt="" />einzubeziehen. Die Bibliothek hat deshalb ein Konzept entwickelt, von den &quot;Erlebnisführungen&quot; für Kindergarten, Grundschule und Hauptschule – darunter ABC-Spiele, Grusel-,&nbsp; Hexen-, Detektiv- und Piratenführungen, eine Knappenprüfung im Mittelalter oder eine Weltraumfahrt – über Interneteinführungen und Recherchen für Referatthemen in weiterführenden Schulen bis hin zu Anleitungen zum wissenschaftlichen Arbeiten in der neuen Oberstufe des Gymnasiums. <br />Insgesamt sollte die Führung handlungsorientiert („Learning bei Doing“) sein, für alle Sinne etwas bieten und so für eine emotionale Bindung an die Bibliothek sorgen. Die Schüler erhalten eine positive Bestätigung bei der Präsentation von eigenen Ergebnissen und etwas zum Mitnehmen (Ausweis, Urkunde oder Lesezeichen). Der Ablauf der Bibliotheksbesuche ist so vorgesehen, dass verschiedene Medien einbezogen und ein Wechsel von Stille, Spiel und Bewegung eingeplant sind.&nbsp; Frau Wopperer vermittelte eine Fülle praktischer Tipps, erläuterte den Stundenaufbau und verwies auf ihre Sammlung von Bausteinen für ca. 40 verschiedene Modelle von Klassenführungen. <em>(Foto: v.l. Ministerialdirektor Dr. Friedrich Wilhelm Rothenpieler verleiht Monika Wopperer das Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“)</em></p>
<p class="bodytext">Als einen „Ort des Lesens und des Lernens“ präsentierte <strong><em>Bibliotheksleiter Manfred Lutzenberger</em></strong> die vor einem Jahr eröffnete Neue Stadtbücherei Augsburg. Wichtige Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche, das Raumprogramm ist dementsprechend ausgerichtet und zeichnet sich durch hohe <img border="1" src="fileadmin/redaktion/bibliotheken/nachrichten/Augsburg/augsburg_010709_1.jpg" style="WIDTH: 344px; HEIGHT: 206px" height="206" width="344" alt="" />Flexibilität und unterschiedliche Veranstaltungs- und Aktionsflächen aus: Kinderbibliothek mit Lesebühne in Form eines aufgeschlagenen Buches und Lesewerkstatt im Erdgeschoss, Gruppenraum (vormittags für Schulklassen) und der Bereich „Schule und Lernen“ im 1. Obergeschoss sowie die Jugendbücherei „relax“ und ein Musikraum im 2. Obergeschoss. <br />Mit der Gründung des &quot;Netzwerks Lesen&quot; findet eine enge Kooperation der Stadtbücherei mit den Schulen und dem &quot;Literaturteam Augsburg&quot; statt. Gemeinsam mit Nicole Weber, Lehrerin an der St.-Georg-Volksschule Augsburg, zeigte Herr Lutzenberger anhand von Projekten, wie aktive Leseförderung mit verschiedenen Partnern gelingen kann, z. B. Lesungen mit Sport-Profis, der Nutzung von Räumen der Stadtbücherei, Malwettbewerben, einem&nbsp; „Fachtag Lesen“ und der ersten&nbsp; „Leseinsel“ in einer Augsburger Grundschule (vgl. Beitrag von Klaus Dahm). Angestrebt werden ein regelmäßiger Austausch zwischen Stadtbücherei und Schulen, ein Arbeitskreis „Leseförderung und Stadtförderung“, Schulungen von Lehrern und Bibliothekaren und last but not least eine Schulbibliothekarische Arbeitsstelle.&nbsp;<br /><br />Anschaulich und überzeugend erläuterte <strong><em>Dipl.-Ing. Univ. Architektin Gabriele Ackermann vom Architekturbüro Schrammel</em></strong> sowohl die Konzeption als auch die verschiedenen Bau- und Planungsphasen der Neuen Stadtbücherei Augsburg.&nbsp; Entsprechend dem Slogan „für alle offen“ sei am Ernst-Reuter-Platz ein Haus entstanden, das Schwellenängste abbauen und über die traditionellen <img src="uploads/RTEmagicC_Augsburg_Lichtkanonen_01_07_06.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 200px" alt="" />Bibliotheksbenutzer hinaus alle Bevölkerungsschichten ansprechen kann sowie durch die Integration verschiedener sozialer Einrichtungen neue Kooperationsmöglichkeiten und Schnittstellen schafft. Breiten Raum widmete Frau Ackermann dem Energiekonzept, das sich durch umweltschonendes Bauen, hohe Tageslichtnutzung („Lichttrompeten“ und Lichtlamellen - <em>vgl. Foto</em>), Nutzung von Synergien ebenso wie natürliche Lüftung und günstige Herstellungs- und Unterhaltskosten auszeichnet (siehe dazu auch die Beiträge „<a href="fileadmin/redaktion/meldungen/2010_2/BFB_0409_06_Lutzenberger_V04.pdf" target="_blank" class="download" >Neue Stadtbücherei Augsburg</a>“ von Manfred Lutzenberger in BFB 2009, H. 4, S. 240 – 245 und <a href="fileadmin/redaktion/meldungen/2010_2/BFB_0210_03_Schrammel_V05.pdf" target="_blank" class="download" >&quot;Energieeffizienz und Aufenthaltsqualität“</a> von Siegfried Schrammel in BFB 2010, H. 2, S. 78-82). </p>
<p class="bodytext">Die&nbsp;vollständigen Vorträge sowie die Skripte zum <strong><em>Themenforum III &quot;Lernen mit Medien&quot;</em></strong>&nbsp;und anderer hier nicht behandelter Programmpunkte finden Sie auf der <a href="http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Programm.1387.0.html" target="_blank" class="external-link" >Website zum Bayerischen Bibliothekstag</a>&nbsp;zum Download.<br /><br />Am <em><strong>Freitag, den 18. Juni</strong></em> wurde das Tagungsprogramm durch die <em><strong>Mitgliederversammlungen</strong></em> der bibliothekarischen Verbände (BIB, VDB, BV Oberbayern, BBV) abgerundet.</p>
<p class="bodytext">Der <em><strong>BIB, Landesgruppe Bayern</strong></em>, verabschiedete die langjährige, seit 1992 im <img src="uploads/RTEmagicC_07_BIB.jpg.jpg" style="WIDTH: 300px; HEIGHT: 200px" alt="" />regionalen BIB-Vorstand agierende und seit 2001 amtierende Sprecherin Christa Waltenberg, Juristische Bibliothek der Münchner Stadtbibliothek, und stellte den neu gewählten Vorstand vor: Andrea Graf, Stadtbibliothek Kempten, wird das Sprecheramt von Frau Waltenberg übernehmen und neu im Vorstand sind Anja Flicker, Stadtbücherei Würzburg, und Alexander Horn, Universitätsbibliothek Bayreuth. Im Vorstand bleiben Sabine Guhl, Regionabibliothek Weiden, sowie Lothar Thalmann (i. R.), Ehrenvorsitzender der Landesgruppe Bayern im BIB. Nicht mehr kandidiert hatte Anette Hagenau aus der Stadtbücherei Traunstein.<br />Weitere Informationen vgl.<a href="http://fobikom.wordpress.com/2010/06/24/personalia-aus-der-bib-landesgruppe-bayern" target="_blank" class="external-link" >FobiKom-Weblog, Forum der BIB-Kommission für Fortbildung zur Erwachsenenbildung in/für Bibliotheken</a>.&nbsp;<em>(v.l.: Anja Flicker, Andrea Graf, Christa Waltenberg, Lothar Thalmann; Foto: Ilona Munique)</em></p>
<p class="bodytext"><img border="0" src="uploads/RTEmagicC_07_BBT_Eykmann_04.jpg.jpg" height="200" width="300" alt="" />Bei der Mitgliederversammlung des <em><strong>BBV</strong></em> wurde der Vorstand neu gewählt. Als 1. Vorsitzender bleibt Prof. Dr. Walter Eykmann im Amt, neuer stv. Vorsitzender ist Bernd Sibler, Mitglied des Bayerischen Landtags und Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur. <br />Als geschäftsführendes Vorstandsmitglied löst Hanne Riehm, stv. Leiterin der Stadtbibliothek Am Gasteig, Dr. Silvia Pfister, Landesbibliothek Coburg, ab. Den Bereich der wissenschaftlichen Bibliotheken vertritt Dr. Rolf Griebel, Direktor der BSB, und die öffentlichen Bibliotheken Ludwig Bichlmaier, Leiter der Stadtbücherei Landshut. Kraft Amtes ist Klaus Dahm, Leiter der Landesfachstelle, mit im Vorstand vertreten, die Besetzung des Beiratsvorsitzes ist noch offen. <em>(Foto: Prof. Dr. Walter Eykmann)<br /></em><br /><img border="0" src="uploads/RTEmagicC_07_BBT_Ziller_2.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="" />Höhepunkt des Vormittags war der Gastvortrag von <em><strong>Monika Ziller, der Vorsitzenden des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv),</strong></em> unter dem plakativen Motto „<em><strong>Das Ende der Bescheidenheit – wie schützen wir Bibliotheken vor dem Verschwinden in&nbsp; Haushaltslöchern?“</strong></em><br />Sie bestärkte die anwesenden Teilnehmer und BBV-Mitglieder darin, eine Diskussion über Bibliotheksentwicklungskonzepte anzustoßen. Diese würden wie auch Kooperationsvereinbarungen den Stellenwert von Bibliotheken in der Öffentlichkeit und bei den Entscheidungsträgern erheblich verbessern. Lobbyarbeit für Bibliotheken müsse vor allem auf Bundesebene ansetzen. Wichtig sei es, die gemeinsamen Anstrengungen zu verstärken und klare Prioritäten bei der Lobby-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu setzen. Die dbv-Vorsitzende wünscht sich hochwertige Events, witzige Werbekampagnen und noch mehr Professionalisierung bei solchen Aktionen. Noch immer gebe es in Deutschland keine zentrale Infrastruktureinrichtung für das Dt. Bibliothekswesen mit hauptamtlicher Besetzung.&nbsp;Eine weitere wichtige Aufgabe sieht Monika Ziller darin, eine Annäherung der unterschiedlichen und jeweils für sich agierenden Verbände anzustreben. Ihr Ziel ist es, einen Prozess anzustoßen, der zu mehr gemeinsamer Arbeit und Effektivität führt. <br /><br /><img border="0" src="uploads/RTEmagicC_07_Dahm_01.jpg.jpg" height="200" width="300" alt="" />In seinem Schlusswort bekräftigte <em><strong>Klaus Dahm </strong>(Foto: Mitte)</em>, dass eine Professionalisierung der Verbandsarbeit wünschenswert sei. Bei den Zielsetzungen sei man sich einig, ebenso im Bestreben nach einem starken dbv-Bundesverband. Aufgabe sei, die Interessen sämtlicher Bibliotheken gut abzubilden. Dies sei bei einem guten Miteinander beider Sparten, der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, schon beim Bayerischen Bibliothekstag in Augsburg gut gelungen.<br /><br /><strong>Weitere Informationen:</strong><br /><a href="http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Start.1389.0.html" target="_blank" class="external-link" >Website zum Bayerischen Bibliothekstag</a><br /><br /><em>Fotos: Universitätsbibliothek Augsburg, Klaus Satzinger-Viel; Klaus Dahm</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Aus- und Fortbildung<br /> Bibliothekspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entwicklung von Bibliothekskonzepten in Bayern &lt;br&gt;in zweiter Runde</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M5a0ba435ef7.0.html</link>
			<description>Bibliotheksmanagement</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Herbst gibt es eine zweite Chance&nbsp;für Öffentliche Bibliotheken zur Teilnahme am bereits erprobten Fortbildungsseminar<strong> „Zukunft&nbsp; Bibliothek: Entwicklung von Bibliothekskonzepten“.</strong></p>
<p class="bodytext">In den Jahren 2007/2008 hat die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in München in Zusammenarbeit mit der ekz.bibliotheksservice GmbH und dem Bibliotheksverband Oberbayern eine überaus erfolgreiche Fortbildung zum Thema &quot;Entwicklung von Bibliothekskonzeptionen&quot; veranstaltet. Durchgeführt wurde der Workshop vom Praxisinstitut Meinhard Motzko aus Bremen. Aufgrund einiger Nachfragen bieten wir die Veranstaltung erneut interessierten Bibliothekarinnen und Bibliothekaren an. Ziel ist es, ein realisierbares Bibliothekskonzept als grundlegendes Managementinstrument zu erstellen. Das Konzept beruht darüber hinaus auf einer fundierten Bedarfs- und Umfeldanalyse und orientiert sich an den Bedürfnissen in den jeweiligen Städten und Gemeinden. Als Ergebnis des vergangenen Projektes hat sich gezeigt, dass die erarbeiteten Konzepte ein hilfreiches Instrument sind, um die Positionierung und die Ziele der Bibliothek in der Kommune zu verdeutlichen,&nbsp;zu fördern und zu unterstützen. Das Seminar besteht aus drei Modulen und einer persönlichen Begleitung für jeden Seminarteilnehmer durch Meinhard Motzko. </p>
<p class="bodytext">Das <strong>erste Modul &quot;Inhalte einer Bibliothekskonzeption&quot;</strong> findet am <strong>11./12. Oktober 2010 in München</strong> statt. Die Termine für die anderen beiden Module „Diskussion und Korrektur der Konzeptentwürfe“ sowie „Präsentation der Konzepte vor ausgewählten Vertretern aus Politik und Verwaltung“ werden zusammen mit den Teilnehmern abgestimmt. Sie finden die Termine auch im <a href="http://www.oebib.de/Fortbildungen.889+M5ff2110ccf6.0.html" target="_top" class="internal-link" >Fortbildungskalender der Landesfachstelle</a>&nbsp;oder unter <a href="http://www.bib-fib.de/" target="_blank" class="external-link" >www.bib-fib.de</a>. Zwischen dem ersten und dem zweiten Modul steht Meinhard Motzko jedem Seminarteilnehmer per Telefon und E-Mail beratend zur Seite. Die <strong>Gesamtkosten</strong> (drei Module, persönliche Betreuung durch Herrn Motzko) betragen <strong>1.266 Euro</strong> und können auf zwei Haushaltsjahre aufgeteilt werden. </p>
<p class="bodytext">Das Seminar wendet sich nicht nur an interessierte Kolleginnen und Kollegen aus Bayern – auch Teilnehmer aus anderen Bundesländern sind sehr willkommen. Die Landesfachstelle freut sich, Sie in der „Weltstadt mit Herz“ begrüßen zu dürfen. </p>
<p class="bodytext">Die bereits erarbeiteten &quot;Bibliothekskonzepte aus Oberbayern&quot; sind auch auf CD erhältlich. Die CD kann zu einem Preis von 12 Euro bei der Landesfachstelle in München bestellt werden:<br />E-Mail: <a href="mailto:ute.palmer-horn@bsb-muenchen.de" class="mail" >ute.palmer-horn@bsb-muenchen.de</a> <br />Tel.: 0 89 / 2 86 38 - 29 11 <br />(vgl. <a href="http://www.oebib.de/Meldungen.775+M554be017cf7.0.html" target="_top" class="internal-link" >Meldung auf OeBiB.de vom 27.11.2009</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Management<br /> Bibliothekspolitik</category>
			
			<author>ute.palmer-horn@bsb-muenchen.de</author>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bayerisches Literaturportal im Aufbau</title>
			<link>http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M53ac0231139.0.html</link>
			<description>Literaturblog Bayern</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anfang 2011 soll das bayerische Literaturportal, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, ans Netz gehen.<br />Den &quot;Prolog&quot; zum Portal bildet das <a href="http://blog.literaturportal-bayern.de/" target="_blank" class="external-link" >Literaturblog Bayern</a>. Hier bekommt der Leser Informationen zu verschiedensten Aspekten der Literaturlandschaft Bayerns,&nbsp; z. B.&nbsp;&quot;Autorinnen und Autoren&quot; mit Bezug zu Bayern (bis jetzt etwa Ernst Toller, Mirjam Pressler, Ruth Rehmann, Rainald Götz u.a.) samt Alt- wie Neuerscheinungen, Leseproben und Zitaten.<br /><br />Die &quot;Bibliothek&quot; stellt literarische Hörspiele, Bücher und Zeitschriften vor und lädt ein, literarische Diskussionen &quot;nachzuhören&quot;.<br />Im &quot;Redaktionsblog&quot; erfährt der Leser, was die (jungen) Redakteure im Hinblick auf Literatur in Bayern im Moment besonders bewegt.&nbsp; <br />Interessant für öffentliche Bibliotheken ist vor allem die Sparte &quot;Literatur vor Ort&quot;, die über regionale und lokale Literaturfestivals oder -reihen informiert. <br />Bei den &quot;Literaturblog-Links&quot; wurde neben einigen literarischen Portalen auch OeBiB.de, das Portal der Öffentlichen Bibliotheken in Bayern, berücksichtigt.<br /><br />Vor allem aber will das Literaturblog Bayern natürlich ein Blog für Leser und von Lesern sein, die aktiv mitwirken wollen und sollen, sei es durch Veranstaltungshinweise, Themenvorschläge, Lob und Tadel oder aber eigene Beiträge, etwa über den persönlichen bayerischen Lieblingsautor, eine gelungene Veranstaltung, eine Rezension etc. Auch Anmerkungen zur Situation der Literatur, der Literaturförderung und -vermittlung aus allen bayerischen Regionen sind willkommen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zum Blog:</strong><br /><a href="http://blog.literaturportal-bayern.de/" title="external-link" target="_blank" class="external-link" >http://blog.literaturportal-bayern.de</a><br /><br /><strong>Weitere Informationen:</strong><br /><a href="fileadmin/redaktion/meldungen/2010_2/07_Literaturblog_Bayern_Info_06_2010.pdf" target="_blank" class="download" >Ankündigung der Redaktion Literaturportal Bayern</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Lese- und Literaturförderung</category>
			
			<author>ulrich.gaesslein@bsb-muenchen.de</author>
			<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 19:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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